Mit unserem kurzen Selbsttest kann eine Aussage zu Ihrem persönlichen Risiko für die Entwicklung einer Hilfeabhängigkeit gemacht werden.

Ob Sie rehabedürftig sind oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab:

Dabei sind die Krankheiten, an denen Sie leiden, weniger entscheidend, als die Folgen, die sie verursachen.

Haben Ihre Krankheiten zu Fähigkeitsstörungen geführt, die Sie bei Ihren Aktivitäten einschränken?
Können Sie Dinge, die Sie früher selbstverständlich durchgeführt haben, jetzt nicht mehr tun?

Vermeiden Sie es, Ihr häusliches Umfeld zu verlassen?
Benötigen Sie Hilfe von anderen Personen im Alltag?

Wenn ja, kann es dafür unterschiedliche Gründe geben:
Ängste, Schmerzen, Lähmungen, Denkstörungen, Gangstörungen, u.a.m.
oder - wie so oft - eine Mischung aus dem Genannten.

Überprüfte Bereiche

Im Test werden folgende 5 Bereiche überprüft:

  1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
  2. Kraft
  3. Gehgeschwindigkeit
  4. Gleichgewicht
  5. Risikodiagnosen

 

Sie bleiben anonym!

Der Test erfolgt anonymisiert, die Daten werden nicht gespeichert.

Was wird benötigt?

Idealerweise führen Sie den Test zu zweit durch. Sie benötigen eine Uhr mit Sekundenzeiger, um Zeiten messen zu können. Mehr nicht.

Zu Ihrer Sicherheit:

Am besten Sie führen die Gehtests zu zweit durch und achten darauf, nicht zu stürzen. Benutzen Sie beim Tandemstand die Lehne eines Stuhles, um sich abfangen zu können.

Bitte beachten Sie:

Dieser Test ersetzt nicht den Besuch und die Einschätzung eines Arztes. Bei Beschwerden konsultieren Sie bitte immer Ihre Haus- und Fachärzte.


So weit sind Sie im Test:
0%
Ihre Basisdaten
Geben Sie zu Beginn Ihr Alter und Geschlecht an.
Frage 1 von 15
Test-Validator Los geht's!
1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 2 von 15

1. Nahrungsaufnahme

Bei der Beurteilung dieser Aktivität geht der Barthel-Index von einer Art Hotelsituation aus, bei der das Essen fertig auf den Tisch gestellt wird. Beurteilt wird das selbständige Essen und die Benutzung von Geschirr und Besteck. Wenn der Patient in dieser Situation ein hotelmäßig vorbereitetes Essen selbständig zu sich nimmt, wird mit 10 Punkten kodiert. Wenn er Hilfe z.B. beim Schneiden von Fleisch und beim Bestreichen von Brot braucht, wird mit 5 Punkten kodiert. Bei der Unfähigkeit, auch zurechtgeschnittene Nahrung selbst zum Mund zu führen, wird mit 0 Punkten kodiert.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 3 von 15

2. Ankleiden

Das Ankleiden bezieht sich auf die komplette Tageskleidung inkl. der Schuhe; dabei ist es gestattet, daß die Schuhe z.B. in Form von Klettverschlüssen an die Behinderung adaptiert sind.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 4 von 15

3. Gesicht waschen

Nach der Durchführungsvorschrift ist hier die tägliche Reinigung des Gesichtes und der Hände inkl. rasieren, kämmen und schminken gemeint. Dieser Punkt bezieht sich nicht auf die Reinigung des Intimbereiches. Ein Waschen, das selbständig durchgeführt und dementsprechend dann mit 5 Punkten kodiert wird, beinhaltet den selbständigen Umgang mit Kamm, Rasierapparat und Schminke. Wenn dabei Hilfe benötigt wird, sind 0 Punkte zu kodieren.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 5 von 15

4. Baden/Duschen

Jede Form von Hilfe, auch Supervision beim Baden, führt dazu, daß dieses Item mit 0 Punkten bewertet wird. Um 5 Punkte in diesem Item zu erreichen, muß der Patient sich ohne jede Hilfe ausziehen sowie baden und duschen können.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 6 von 15

5. Bett-Stuhl-Wechsel

Nach den Erfahrungen der Rehabilitation spielt der Transfer aus dem Sitzen eine zentrale Rolle bei der Erfolgsmessung. Viele Patienten, die eine selbständige Gehfähigkeit nicht mehr erreichen, können sich im Rahmen des Transfers in der Form verbessern, daß sie diesen später selbständig oder mit weniger Hilfe durchführen können. Wegen seiner herausragenden Bedeutung wird der Transfer aus dem Sitzen in einem späteren Unterpunkt des Assessments (Esslinger Transferskala) gesondert kodiert.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 7 von 15

6. Aufstehen und gehen

Testsituation ist eine 50-Meter-Strecke innerhalb eines Gebäudes auf ebenem Boden. Die höchste Punktzahl (15) erhält ein Patient, wenn er diese Strecke ohne personelle Hilfe zurücklegen kann. Eine Gehhilfe ist dabei erlaubt. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Angaben, wie zu kodieren ist, wenn der Patient einen Gehwagen benützt. In den Rehabilitationskliniken Baden-Württembergs ist es üblich, mit 15 Punkten zu kodieren, wenn ein Patient diese Strecke mit einem Gehwagen (Rollator, Deltarad) zurücklegt.

Falls ein Patient Rollstuhlfahrer ist und nicht mit Hilfe 50 Meter gehen kann (das wären 10 Punkte), werden 5 oder 0 Punkte kodiert, dies aber nur, wenn nicht bereits das Gehen mit oder ohne personelle Hilfe eingetragen wurde. Um 5 Punkte zu erhalten, muß 50 Meter Rollstuhlfahren ohne personelle Hilfe möglich sein inkl. der selbständigen Bewältigung von Türen und Ecken. Wenn ein Rollstuhlfahrer beim Durchgang durch Türen Hilfe braucht, wird mit 0 Punkten kodiert.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 8 von 15

7. Toilettengang

Als Toilettengang wird der gesamte Vorgang aufgefaßt, bei dem ein Patient sich selbständig in die Toilette begibt, sich auszieht, die Darm- oder Blasenentleerung vornimmt, die Reinigung der Genital- und Analregion durchführt und sich wieder anzieht.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 9 von 15

8. Treppensteigen

Um die höchste Punktzahl in diesem Item zu erhalten, muß ein Patient in der Lage sein, selbständig eine Treppe (z.B. 17 Stufen eines üblichen Stockwerkes) zu überwinden. Falls er eine Gehhilfe hat, muß er dabei diese Gehhilfe auf der Treppe mittransportieren können. Dies wird in der Regel nicht möglich sein, wenn der Patient einen Gehwagen oder Rollator benutzt. In diesem Fall sind also max. 5 Punkte zu kodieren.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 10 von 15

9. Harnkontrolle

Parallel zu den Verfahrensregeln bei der Stuhlkontrolle wird auch bei der Urinkontrolle verfahren. Falls ein Patient einen Katheter trägt, muß er, um 10 Punkte zu erhalten, selbständig den Katheterbeutel wechseln und die Katheterpflege betreiben können. Die teilweise Urininkontinenz bezieht sich nach der Operationalisierung von Wade auf einen Zeitrahmen von 24 Stunden. Unfreiwilliger Urinabgang seltener als 1 x pro Tag ergibt 5 Punkte. Sobald ein Patient häufiger als 1 x pro 24 Stunden unfreiwilligen Urinabgang in sozial oder biologisch relevanter Menge hat, ist mit 0 Punkten zu kodieren.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?
Frage 11 von 15

10. Stuhlkontrolle

Eine Kodierung mit 10 Punkten setzt voraus, daß ein Patient die Darmentleerung in üblicher Weise komplett allein kontrollieren kann. Falls bei einer Obstipation Einläufe erforderlich sind, muß er in der Lage sein, diese Einläufe selbständig zu applizieren und darf auch in dieser Situation keine Hilfe benötigen, falls dieser Punkt mit 10 kodiert werden soll.

Die Inkontinenz wird von Wade in der Form operationalisiert, daß jeder unfreiwillige Stuhlabgang, der häufiger als 1 x pro Woche stattfindet, als komplette Inkontinenz mit 0 Punkten kodiert werden muß. Wenn ein Patient unfreiwilligen Stuhlabgang in sozial oder biologisch relevanter Menge seltener als 1 x pro Woche hat, wird er als teilweise inkontinent mit 5 Punkten kodiert.
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1. Selbständigkeit bei den Basisaktivitäten
Sind Sie bei den sogenannten Basisaktivitäten des täglichen Lebens völlig selbständig?

Ergebnis Teil 1: Basisaktivitäten

0 - 30 Punkte:
weitgehend pflegeabhängig

35-80 Punkte:
hilfsbedürftig

85-95 Punkte:
punktuell hilfsbedürftig

100 Punkte:
Zustand kompletter Selbständigkeit in den zugrunde liegenden Itembereichen und bezogen auf den jeweiligen Untersuchungskontext
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2. Krafttest
Können Sie 5 mal hintereinander von einem Stuhl aufstehen ohne sich dabei mit den Händen abzustützen und dies in einer Zeit möglichst unterhalb 12 Sekunden?
Frage 12 von 15

Chair rise Test

Die Übung erfolgt aus freiem Sitz mit an den Körper gelegten gekreuzten Armen,
die Messung der Zeit für das 5-malige Aufstehen von einem Stuhl.
Stehen Sie so schnell, wie möglich 5 mal ohne Armeinsatz aus einem Stuhl üblicher Höhe auf. Die Arme sollen vor der Brust gekreuzt werden,stellen Sie sich bis zur üblichen Streckung auf.

Sehen Sie sich vorab das Video an:

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Sekunden
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2. Krafttest
Können Sie 5 mal hintereinander von einem Stuhl aufstehen ohne sich dabei mit den Händen abzustützen und dies in einer Zeit möglichst unterhalb 12 Sekunden?

Zwischenergebnis 2: Chair rise Test

Werte über 12 Sekunden bedeuten erhöhte Sturzgefahr.
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3. Gehgeschwindigkeit
Messen Sie die Zeit, die Sie benötigen, um von einem normal hohen Stuhl aufzustehen, 3 Meterzu gehen, umzukehren und sich wieder hinzusetzen.
Frage 13 von 15

Aufsteh- und Gehtest

Aufstehen aus dem Sitz, 3 Meter hin und zurück gehen, hinsetzen, ohne Fremdhilfe, Hilfsmittel sind erlaubt, zeitmessend.
Der Test beginnt in einer sitzenden Position. Sie dürfen Gehhilfen benützen, aber personelleUnterstützung ist nicht erlaubt. Stehen Sie auf, gehen Sie 3 Meter, kehren Sie um und setzen Sie sich wieder. Gehen Sie in Ihrer gewöhnlichen Gehgeschwindigkeit. Messen Sie Ihre Zeit..

Sehen Sie sich vorab das Video an:

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Sekunden
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3. Gehgeschwindigkeit
Messen Sie die Zeit, die Sie benötigen, um von einem normal hohen Stuhl aufzustehen, 3 Meterzu gehen, umzukehren und sich wieder hinzusetzen.

Zwischenergebnis Teil 3, Gehgeschwindigkeit

10 Sekunden oder weniger:
Alltagsmobilität uneingeschränkt

11 bis 19 Sekunden:
geringe Mobilitätseinschränkung, i.d.R. noch ohne Alltagsrelevanz

20 bis 29 Sekunden:
abklärungsbedürftige, funktionell relevante Mobilitätseinschränkung

ab 30 Sekunden:
ausgeprägte Mobilitätseinschränkung, i.d.R. Interventions-/Hilfsmittelbedarf
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4. Balancetest
Können Sie 10 Sekunden so stehen, dass Ihre Füße ineiner Linie hintereinander stehen, sodaß die Ferse deseinen Fuße die Spitze des anderen berührt?
Frage 14 von 15

Tandemstand

Patient soll 10 Sekunden im Tandemstand stehen, d.h. beide Füße in einer Linie hintereinander, wobei die Ferse des einen Fußes die Spitze des anderen berührt. Arme hängen locker, Augen geöffnet. Hilfe bei Einnahme der Position erlaubt.
Jedes Umsetzen der Beine beendet den Versuch.
Die beste Umsetzung von 3 Versuchen wird gewertet.
Stellen Sie Ihre Füße unmittelbar voreinander,sodaß sie sich in einer Linie berühren. Die Armelocker hängen lassen, Augen geöffnet. Eine Hilfebei Einnahme der Position ist erlaubt. 3 Versuche.

Sehen Sie sich vorab das Video an:

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Sekunden
Sekunden
Sekunden
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4. Balancetest
Können Sie 10 Sekunden so stehen, dass Ihre Füße ineiner Linie hintereinander stehen, sodaß die Ferse deseinen Fuße die Spitze des anderen berührt?

Zwischenergebnis 4: Tandemtest

10 Sekunden und mehr:
gute Gleichgewichtsfähigkeiten

weniger als 10 Sekunden:
die Gleichgewichtsfähigkeiten sind eingeschränkt. Dies kann mit einem erhöhten Sturzrisiko einhergehen

weniger als 3 Sekunden:
die Gleichgewichtsfähigkeiten sind stark eingeschränkt und das Risiko für Stürze ist erhöht
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5. Diagnosen
Manche Diagnosen besitzen eine höhere Bedeutung für die Entstehung von Pflegebedürftigkeit
Frage 15 von 15

Diagnosen

In Rahmen einer Studie konnten Diagnosen identifiziert werden, die eine Entstehung von Pflegebedürftigkeit begünstigen, d.h. sie besitzen einen hohen Vorhersagewert (Prävalenz).
Bitte kreuzen Sie abschließend noch an, ob Sie an einer oder mehreren der genannten Diagnosen leiden.
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5. Diagnosen
Manche Diagnosen besitzen eine höhere Bedeutung für die Entstehung von Pflegebedürftigkeit

Zwischenergebnis Teil 5, Diagnosen:

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