„Wir wollen, dass ältere Menschen so selbstbestimmt und mobil, so schmerzfrei und selbständig und so lange, wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können.“

Wir behandeln geriatrische Patienten – frühzeitig, rechtzeitig, präventiv

In Casana geht es uns nicht um Schenkelhalsbruch oder Schlaganfall. An diese Diagnosen denkt man bei der Rehabilitation älterer Menschen immer zuerst. Doch in Casana haben wir keine bestimmten Krankheiten oder Diagnosen im Blick – bei uns steht der Mensch und seine Fähigkeiten im Zentrum. Uns geht es um die Frage, ob ein älterer Mensch noch aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und seinen Alltag selbständig meistern kann. Denn oft kann er durch die Folgen mehrerer Erkrankungen (Multimorbidität) nur noch eingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen, oder es ist abzusehen, dass es – ohne aktiv zu werden – in den folgenden Jahren soweit kommen wird. In beiden Fällen kann eine ambulante Rehabilitation die Selbständigkeit fördern, erhalten oder zumindest eine Verschlimmerung der Situation verhindern.

Denken Sie nie: „Da kann man nichts mehr machen, ich bin halt alt.“

Wir sind überzeugt davon, dass sich die gesundheitliche Entwicklung mit der geeigneten Therapie auch im hohen Alter noch entscheidend beeinflussen lässt. Zu jedem Zeitpunkt sind Fortschritte möglich, kann die Selbstständigkeit weiter erhalten oder sogar gesteigert werden. Doch je früher Sie aktiv werden, desto besser. Wir unterstützen Sie dabei!

Dr. Oliver Haarmann, Gründer Casana
Dr. Oliver Haarmann, Leiter Casana

Haben Sie das gewusst?

Bei den 70- bis 74-Jährigen sind nur 5 bis 7 % der Frauen und Männer pflegebedürftig.

Erst ab einem Alter von 85 Jahren steigt das Risiko pflegebedürftig zu werden stark an. Hier sind es bei den Frauen bereits über 40 %.

Ab 90 Jahren steigt die Quote der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, rapide an. Bei den über 100-Jährigen (nicht aufgeführt in der Grafik) ist fast jeder pflegebedürftig im Sinne des Gesetzes, nur 17 Prozent haben noch keine Pflegestufe.

Reha vor Pflege – ambulant vor stationär

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben „Reha vor Pflege“ und „ambulant vor stationär“ ist es unser Ziel, über Arztpraxen und Kliniken die Menschen herauszufiltern, die sich durch eingeschränkte Bewegung, Depression, chronische Schmerzen und/oder verminderte geistige Leistungsfähigkeit auf einer Abwärtsspirale befinden. Und zwar bevor sie in ihrer Selbständigkeit soweit eingeschränkt sind, dass sie pflegebedürftig werden.

Geriatrisches i: Instabilität

Viele alterstypische Syndrome beginnen mit einem i: wie Inkontinenz, intellektueller Abbau, Immobilität oder Isolation. Fachkräfte sprechen deshalb von den „Geriatrischen i“.

Der wichtigste Begriff dabei ist die Instabilität. An diesem Begriff lässt sich auch gut erklären, warum frühzeitiges Eingreifen so wichtig ist.

Instabilität beschreibt die größere Verletzlichkeit eines menschlichen Organismus im höheren Alter. Die Fähigkeit auf Stress jeder Art zu reagieren lässt nach (verminderte Resilienz). Bereits kleine gesundheitliche Störungen können einen großen Schaden verursachen. Ein Hexenschuss im Alter von 30 Jahren ist oft schnell vergessen. Mit 80 kann er zu Unbeweglichkeit, raschem Kraftabbau sowie unsicherem Gang führen und in der Folge zu Sturz mit Fraktur, Krankenhausbehandlung und Problemkeiminfektion. Dies kann eine dauerhafte und schwerwiegende Beeinträchtigung nach sich ziehen.

Stabiles Gleichgewicht in der Physik

Entspricht einem jungen gesunden Menschen. Es wird eine große Kraft benötigt, um die Kugel aus dem Gleichgewicht zu bringen. Sie findet zügig ohne Kraftaufwand wieder in ihr Gleichgewicht zurück.

Labiles Gleichgewicht

Mit zunehmenden Alter sinkt die Widerstandsfähigkeit. Eine geringere Kraft bringt die Kugel aus dem Gleichgewicht. Nur mit Aufwand kehrt sie in ihre Ursprungslage zurück.

Instabiles Gleichgewicht

Entspricht einem geriatrischen Patienten. Eine kleine Kraft reicht aus, um die Kugel aus dem Gleichgewicht zu bringen. Nur mit Mühe gelangt sie zurück. Wirkt man nicht mit der nötigen Intensität auf sie ein, droht sie abzustürzen.

Extremfall eines geriatrischen Patienten

Eine kleinste Kraft reicht aus und bringt das Kartenhaus zum Einsturz. Ohne unmittelbare intensive Intervention rauscht die Kugel ungebremst bergab und findet nicht mehr in ihr Gleichgewicht zurück.

Ziele der ambulanten geriatrischen Rehabilitation bei Casana

Mit unserer Hilfe können Sie Pflegebedürftigkeit erfolgreich bekämpfen. Sie ist genauso vermeidbar wie Bluthochdruck, Karies, Hüftgelenksdysplasie oder Diabetes mellitus. Aber Sie müssen aktiv werden bevor die Einschränkungen zu groß sind, um die Abwärtsspirale noch aufzuhalten.

Das sind die Ziele, an denen wir mit Ihnen zusammen arbeiten:

  • Lebensqualität steigern
  • Kraft und Ausdauer verbessern
  • Gleichgewicht und Koordination fördern
  • Körperwahrnehmung verbessern
  • Hirnleistung steigern
  • Schmerzen lindern
  • Eigene Kapazitäten (wieder-) entdecken
  • Selbstbewußtsein stärken
  • Sturzrisiko senken
  • Sturzangst abbauen
  • Positive Emotionen stärken
  • Psychisches Wohlbefinden steigern
  • Antrieb steigern
  • Über Unterstützungsangebote informieren
  • Identität, Selbstwissen und Orientierung fördern

Werden Sie aktiv! Warten Sie nicht, bis Stürze, Schmerzen und Leistungsabbau soweit fortgeschritten sind, dass Sie Schaden erleiden, der nicht mehr rückgängig zu machen ist.

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